Petersilien-Zöpfchen

Ergibt 11 Stück

1 Würfel Bio-Hefe (42 g)
125 g Wasser
1 Teelöffel Honig

500 g Dinkel
2 Teelöffel Salz
200 g saure Sahne

40 g Petersilie (etwa ein Bund ohne Stiele)

Hefe mit Honig in Wasser auflösen.

Getreide fein schroten (feinste Einstellung in der Messerschmidt-Mühle). In die Mitte des Mehls eine tiefe Kuhle drücken, das Hefewasser hineingießen und mit genügend Mehl zu einem Brei rühren. Schüssel in eine Plastiktüte stecken und 20 Minuten gehen lassen.

Salz und saure Sahne auf den Mehlrand geben. Mit der Hand kneten (mit geradem Arm die Faust am Rand entland herunterdrücken, mit der anderen Hand die Schüssel drehen. Nach einer Runde den Teig auf die Hälfte klappen und das wiederholen). Insgesamt 10 Minuten kneten.

Zu einer Kugel unter Spannung formen, die Schüssel in einen großen Plastiksack stecken, mit einem Geschirrtuch abdecken und auf der Fensterbank über einer Heizung 30 Minuten lang gehen lassen. Der Teig hat sich dann etwa verdoppelt.

Petersilie fein hacken. Dann gründlich in den Teig einkneten. Eine Kugel unter Spannung formen und einige Minuten "entspannen" lassen.

Ofen auf 200 °C (Umluft) anheizen. Dann den Teig in 11 Portionen zu 80 g teilen. Jede Portion wie folgt bearbeiten: zu einer Kugel kneten. In die Mitte eine Falte drücken, beide Seite zur Mitte ziehen. In drei Stücke teilen. Jedes Stück wieder plattdrücken, die zwei gegenüberliegenden Seiten zur Mitte ziehen. Wenn alle drei so bearbeitet sind, das erste zu einer kleinen Wurst rollen, etwa 8 cm. Die 8 cm-Stücke dann nacheinander auf die gewünschte Länge rollen  (ca. 12-24 cm). Nebeneinander legen, von der Mitte aus zu einem Zopf flechten. Umdrehen (sodass oben nach unten, und vorne nach hinten zu liegen kommt) und zu Ende flechten. Die beiden Enden unterschlagen. Nebeneinander auf ein Backblech legen. Mit Wasser besprühen und abdecken. 5 Minuten stehen lassen, dann in den Ofen schieben.

20 Minuten bei 200 °C backen, Klopfprobe machen (sie müssen hohl klingen) und noch heiß erneut mit Wasser besprühen. Auf  einem Kuchengitter abkühlen lassen. Schmecken frisch so vorzüglich, dass kaum welche überbleiben, um zu testen, wie sie später schmecken... :-)