Schlichtes Susanne-Brot

Wollte Susanne einen Gefallen tun, weil ihr das letzte Brot dieser Art so gut geschmeckt hat - aber diesmal ist mir der Backofen zwischendrin einfach ausgegangen - der NEUE Backofen!!! -, nun weiß ich nicht, ob das Brot so lecker ist, wie sie gehofft hat.

Gibt 3 Brote, zwei zu je ca. 1300 g Teiggewicht, eins zu 200 gö Die Machart ist eine Kombination aus drei Methoden: Hefe fermentiert / Backferment / Honig-Salz.

Vorarbeit:
1000 g Dinkel
500 g Emmer
1500 g Wasser 
1/2 Würfel Hefe (21 g)
2 TL Backferment (Sekowa)
1 gestr. TL Salz
1 TL Honig

Hauptteig:

1/2 Würfel Hefe (21 g)
500 g Wasser
215 g Roggen
410 g Dinkel
250 g Emmer
2 geh. Esslöffel Salz
3 TL Brotklee
250 g Nacktgerste

  1. (Samstagabend)
    Hefe in 100 g von 1500 g Wasser auflösen, mit Backferment vermischen. Getreide fein schroten (Stufe 2 von 9, Hawos Novum) mit restlichem Wasser, Honig, Salz und Hefewasser mischen. Schüssel in eine Plastiktüte stecken und auf der Fensterbank 10-12 Stunden (über Nacht) stehen lassen.
  2. (Sonntagmorgen) Hefe in Wasser auflösen. Getreide außer der Gerse fein schroten (Stufe 3), mit Salz und Brotklee vermischen. Gerste flocken. Zu dem Teig vom Vortag geben und gut verkneten. Es gibt eine Art geleeartiger Pudding.
  3. Zwei Kastenformen Profiformen Edelstahl 20,5 x 11 x 10,5 cm und eine große Zenker-Backform 30 cm mit Öl einpinseln (2 x 1300 g, 1 x 2000 g), mit der nassen Hand glatt streichen. Formen auf ein Backblech stellen und in einen großen Plastikbeutel schieben, Plastikbeutel so schließen, dass er oben Luft hat und 1 Stunde gehen lassen. In den letzten 25 Minuten den Ofen auf 220 °C (Umluft) vorheizen, auf dem Boden steht eine feuerfeste Form mit Wasser.
  4. Brote einschieben, 10 Minuten bei 220 °C und 60 Minuten bei 175 °C backen. Klopfprobe machen.
  5. Etwas abkühlen lassen, aus den Formen auf ein Kuchengitter stürzen, einsprühen und abkühlen lassen. Erst am nächsten Tag anschneiden.