Rosenbrot

3 Brote zu 1300 g Teiggewicht
 

Vorarbeit:
Sauerteig  (ca. 150 g)
250 g Roggen
250 g Wasser 

Hauptteig:

1 Würfel Biohefe (42 g)
100 g Wasser
800 g Roggen
200 g roter Quinoa *
1000 g Dinkel
3 Esslöffel Rosensalz *
100 g Sonnenblumenöl
1300 g Wasser
3 Teelöffel getr. Rosenblätter

 * s. Austauschtabelle

  1. (12 Stunden vorher = am Abend vorher): Roggen fein mahlen, mit Wasser und Sauerteig mischen. Schüssel in eine Plastiktüte stecken und auf der Fensterbank 10-12 Stunden stehen lassen.
  2. (Am Morgen): Hefe im Wasser auflösen. Getreide mischen und fein mahlen, Salz unterrühren. 500 g Sauerteig (den Rest Sauerteig in einem Glas mit Schraubdeckel im Kühlschrank als neuen "Starter" aufbewahren) und die restlichen Zutaten bis auf die Rosenblätter gut verrühren bzw. verkneten (etwa 10-15 Minuten). Ergibt einen weichen Teig.
  3. Schüssel in eine Plastiktüte stecken und auf der Fensterbank etwa 1,5 Stunden stehen lassen. Teig nochmals kurz durchkneten.
  4. Drei Kastenformen (drei Profiformen Edelstahl 20,5 x 11 x 10,5 cm) mit Butter einfetten. Den Teig hineinfüllen (3 x 1300 g), wenn die Hälfte drin ist, mit je einem Teelöffel Rosenblättern bestreuen. Zweite Lage Teig daraufgeben und mit den nassen Händen glattstreichen. Mit einem scharfen Messer einschneiden. Formen in einen großen Plastikbeutel schieben, Plastikbeutel so schließen, dass er oben Luft hat, und den Teig 50 Minuten gehen lassen.
  5. In den letzten 20 Minuten der Gehzeit den Ofen auf 200 °C (Umluft) vorheizen. Auf dem Boden steht eine ofenfeste Form mit Wasser.
  6. Brote in den Ofen schieben, bei 200 °C (Umluft) 60-70 Minuten backen. Aus der Form stürzen, Klopfprobe machen.
  7. Auf ein Kuchengitter setzen, einsprühen und abkühlen lassen. Schmeckt schon am selben Tag :-)

Tipp: Wer keine Rosenblätter und somit auch kein Rosensalz hat, kann das mit Kräutersalz und frischen Kräutern genauso gut machen.